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Frage 1 |
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...wenn zukünftig Wahlen auch mit einer Bürgerbefragung zu kommunalen Themen verbunden werden?Durch eine solche Bürgerbefragung könnten die Themen, die die Bonnerinnen und Bonner beschäftigen, direkt in die Arbeit des Stadtrates einfließen, der daraus Ziele und Maßnahmen für die anstehende Legislaturperiode entwickeln könnte. Die Bürgerbefragung böte die Chance, sehr fundiert Entscheidungen treffen und Planungen entwickeln zu können, die auch bei der Bevölkerung auf hohe Akzeptanz stoßen. |
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Frage 2 |
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...wenn der nächste städtische Haushalt unter der Überschrift stünde "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben"?Es wird in den nächsten Monaten darauf ankommen, große Investitionsprojekte (Baumaßnahmen, z.B. im Straßenausbau), zu bestimmen, mit deren Beginn auch ein oder zwei Jahre gewartet werden kann. So könnte der "Nothaushalt" vermieden werden. Der Stadtrat müsste die Entscheidungen über Geldausgaben nicht an die Bezirksregierung abgeben und die Ausgaben im Sozialbereich könnten weitestgehend so bleiben wie bisher. Es ist davon auszugehen, dass unserer Stadt Bonn nach dem Abflauen der Wirtschaftskrise wieder mehr Geld zur Verfügung steht, so dass die "aufgeschobenen" Vorhaben dann in Angriff genommen werden könnten. |
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Frage 3 |
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... wenn die Betreuungsplätze für Kinder, die weniger als drei Jahre alt sind, verdoppelt werden?Das Angebot in Bonn ist heute schon gut, reicht aber noch nicht aus, weil immer mehr Eltern den Wunsch haben, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Darum ist in den nächsten Jahren noch einmal eine Verdoppelung angesagt. |
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Frage 4 |
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... wenn Schritt für Schritt die Elternbeiträge zum Besuch von Kindertagesstätten abgeschafft werden?Dass das nicht auf einmal zu schaffen ist, ist klar. Darum kann man mit der Beitragsfreiheit erst einmal im letzten Kindergartenjahr, also dem Jahr vor der Einschulung, beginnen und dann weitermachen. Unabhängig vom Geldbeutel der Eltern sollen letztlich alle Kinder die Möglichkeit haben, eine Kindertagesstätte zu besuchen. |
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Frage 5 |
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... wenn alles dafür getan wird, dass in Zukunft kein Kind die Schule ohne einen qualifizierten Abschluss verlässt?Wenn jemand die Schule abbricht, sind ihm viele Zukunftschancen von vornherein versperrt. Darum müssen die Schulen verpflichtet werden, sich um jede Schülerin und um jeden Schüler intensiv zu kümmern, damit das nicht passiert. Es ist realistisch sich vorzunehmen, die Abbrecherquote in den nächsten fünf Jahren zu halbieren. |
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Frage 6 |
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... wenn alle Grundschulen zu offenen Ganztagsschulen werden?Die Nachfrage nach Ganztagsplätzen in Schulen steigt ständig. Viele Grundschulen sind in den letzten Jahren Ganztagsschulen geworden. Wir müssen erreichen, dass bald alle Eltern, die ihr Kind auf eine Ganztagsgrundschule schicken wollen, dies auch tun können. Wichtig ist dabei, dass die Qualität der Betreuung gesichert ist. |
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Frage 7 |
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... wenn in Bonn ein "Haus der Bildung" entsteht?Weiterbildung ist auch im Erwachsenenalter wichtig. Gerade in einer internationalen Stadt wie Bonn besteht ein großer Bedarf nach verbesserter Sprach- und interkultureller Kompetenz ebenso wie nach beruflicher Weiterqualifizierung. Darum soll zentral gelegen in einem "Haus der Bildung" die Volkshochschule mit der Stadtbibliothek zu einem regionalen Kompetenzzentrum für Weiterbildung ausgebaut werden. |
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Frage 8 |
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... wenn das "Internationale Viertel", das in den letzten 15 Jahren im alten Regierungsviertel entstanden ist, weiter an Profil gewinnt?Post-Tower, Deutsche Welle, UN-Campus und das World Congress Center Bonn sind die Symbole für diesen neuen Stadtteil. Der muss jetzt verkehrsmäßig besser angebunden werden: Durch eine S-Bahn-Verbindung zum Flughafen, durch einen DB-Haltepunkt und durch eine direkte Schiffverbindung zum rechtsrheinischen "Bonner Bogen", wo auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik eine Fülle hochqualifizierter neuer Arbeitsplätze entstanden ist. |
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Frage 9 |
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... wenn der alte Stadthaus-Klotz abgerissen und ein neues "Technisches Rathaus" in der Nähe zum Internationalen Viertel errichtet wird?Die unumgängliche Sanierung des alten Stadthauses würde sehr viel Geld kosten. Darum muss man genau prüfen, ob es nicht besser abgerissen und das jetzige Stadthausgelände vermarktet werden kann. Investoren könnten dieses Gelände als "Brücke" zwischen City und Altstadt attraktiv neu gestalten und zu einer lebendigen Flaniermeile machen. |
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Frage 10 |
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... wenn mit dem Neubau des Beethoven-Festspielhauses nach der Museumsmeile im Süden eine "Musikmeile" im Norden entsteht?Das Festspielhaus wird international den kulturellen Ruf Bonns massiv verbessern. Zusammen mit dem Beethovenhaus und der Oper kann hier ein neues Musikzentrum entstehen, das attraktiv ist nicht nur für die Bonnerinnen und Bonner, sondern auch für eine wachsende Zahl auswärtiger Besucher. |
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Frage 11 |
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... wenn jährlich eine Million EURO zusätzlich in den Öffentlichen Personen-Nahverkehr investiert wird?Vor allem für die Verbindungen in die City und in die Stadtteilzentren muss der ÖPNV attraktiver werden: Vorrangschaltungen, barrierefreie Haltestellen, bessere Umsteigemöglichkeiten. Im sog. Umweltverbund sollen die verschiedenen Verkehrsträger besser aufeinander abgestimmt werden. |
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Frage 12 |
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... wenn im Bonner Süden für den PKW-Verkehr weitere Unterführungen unter der Bahntrasse hindurch gebaut werden?Der alte Traum von der Tieferlegung der Bahnstrecke durch Bonn wird ein Traum bleiben. Die pragmatische Lösung, die Staus vor den Bahnübergängen zu verringern, ist der Bau von neuen Unterführungen, mit denen endlich die immer länger werdenden Wartezeiten vor den Schranken wegfallen. |
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Frage 13 |
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... wenn im Bereich der Ermekeilkaserne ein neues attraktives Viertel entsteht?Die Ermekeilkaserne in Poppelsdorf wird in naher Zukunft nicht mehr militärisch genutzt werden. In diesem Bereich besteht bald die Möglichkeit zu einer neuen zivilen Nutzung in einer Mischung von Wohnen, Kultur und Kleingewerbe. Hierfür muss mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein attraktives Konzept entwickelt werden. |
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Frage 14 |
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... wenn für die vielen auch aus dem Ausland zuziehenden Neubürgerinnen und Neubürger "Integrationslotsen" geschaffen werden?Als internationale Stadt lebt Bonn von der Vielfalt der hier ansässigen Menschen. Viele, die neu zu uns kommen, sind auf unsere Hilfe und Unterstützung angewiesen, um sich integrieren zu können. Dafür brauchen wir, neben den städtischen Leistungen, ehrenamtliche Expertinnen und Experten, die sich für diese Integrationsarbeit zur Verfügung stellen. |
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Frage 15 |
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... wenn in Bonn verstärkt Anstrengungen unternommen werden, um auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen zu können?Dass wir älter werden, ist ein Geschenk. Neben den besonderen Angeboten in Bildung, Kultur, Sport und der Beteiligung an Aufgaben in Politik und Gesellschaft bedeutet das aber auch, vorzusorgen bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Durch ein Netz ambulanter Dienste bei Pflegebedürftigkeit und durch stationäre Einrichtungen mit gutem Qualitätsstandard. |
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